New York Cheesecake
(Achtung: muss über Nacht kühlen)


- 200g Butterkekse
- 100g Butter
- 800g Frischkäse
- 4 Eier (Gr. M)
- 190g Zucker
- 3 EL Speisestärke
- 3 EL Zitronensaft
- 200g Schmand
Erdbeeren zum Garnieren

 

1. Backofen auf 170° Umluft 150°) vorheizen, Kekse frein zerbröseln. Butter schmelzen und mit den Bröseln mischen. Die Masse in eine am Boden mit Backpapier ausgelegte Form (26-28cm) verteilen, leicht festdrücken und ca. 19 Minuten vorbacken. In der Form abkühlen lassen.

2. Frischkäse, Eier, 150g Zucker, Stärke und Zitronensaft verrühren und die Masse auf den Keksboden streichen. Die Form von unten in Alufolie einwickeln, die Ränder der Alufolie müssen mind. 2-3 cm hoch gezogen werden. Die Backform in ein tiefes Backblech setzen. Kochend heisses Wasser 1-2cm hoch in das Backblech gießen. Den Kuchen jetzt 45 Minuten bei 170° backen.

3. Schmand und restlichen Zucker (40g) verrühren und auf dem Kuchen verteilen. Kuchen weitere 15 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und den Rand mit einem dünnen Messer von der Form lösen. Den Kuchen 2 Stunden in der Form abkühlen lassen, dann über Nacht in den Kühlschrank stellen, aus der Form lösen und evtl. mit Erdbeeren garnieren. 

pro Stück 525 kCal, 31g Kohlenhydrate, 12g Eiweiß, 40g Fett

Apfelkuchen Mecklenburger Art


Teig:
- 200g Mehl (Typ 405)
- 1 Ei
- 50g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 100g Butter

Belag:
- 1 kg Äpfel
- 1/4 Ltr Milch
- 1/4 Ltr Sahne
- 100g Butter
- 100g Zucker
- 1 Prise Salz
- abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
- 2 Eier
- 3 gehäufte EL Speisestärke

 

Mehl auf die Arbeitsfläche geben und eine Mulde hineindrücken, Zucker, Vanillezucker und Ei hinein geben und die kalte Butter in Flöckchen darauf verteilen. Alle Zutaten mit einem großen Messer durchhacken, gut vermischen und schnell mit den Händen zusammenkneten. 30 Minuten kalt stellen. (das Ganze geht auch untraditionell mit dem Mixer ganz wunderbar).
Den Teig in eine gefettete Springform (26cm)  geben und auf dem Boden verteilen, einen Teil des Teigs am Rand ca. 4cm hoch drücken. Im vorgeheizten Backofen bei 200° ca. 10 Minuten blind backen.

Für den Belag die Äpfel schälen und in Spalten schneiden. In 100ml Wasser (ca. 1/2 Tasse) andünsten, gut abtropfen lassen. Milch, Sahne, Butter, Zucker, Salz, Zitronenschale, Eier und Stärke in einem mittelgroßen Topf gut vermischen und unter Rühren (Handmixer) kurz aufkochen lassen. Die abgetropften Äpfel unter die leicht abgekühlte Puddingmasse heben, auf den vorgebackenen Teig geben und glatt streichen. Bei 200° ca. 30-35 Minuten backen.

Energie- und sonstiger Gehalt unbekannt

Neujahrskuchen
nach Mutter Schulte

- 1/2 Ltr Wasser
- 250g Margarine
- 300g - 500g Zucker (oder Kandis/Kluntjes)
- 2 Eier
- 3 Päckchen Vanillezucker
- ca. 450g Mehl
- Kardamom, gemahlen (Anis-Samen)

 

Das Wasser zum Kochen bringen und in eine Schüssel geben. Darin die Margarine und den Zucker, für die ostfriesische Variante den Kandis, auflösen. Im handschriftlichen Originalrezept werden 500g Zucker angegeben, das ist mir aber zu süß, unter 300g wirds langweilig, um 400g ist ganz ok - je nach Geschmack mal ausprobieren.
Die Lösung etwas abkühlen lassen und nach und nach die Eier und den Vanillezucker dazu geben, zum Schluss das Mehl einrühren. Es muss ein dünner Pfannkuchenteig entstehen. 
Geheimtip: 1 gute Prise Kardamom zugeben (für die ostfriesische Variante 1 EL Anis-Samen).
Je ca. 1 Saucenlöffel Teig je Kuchen in ein vorgeheiztes, geeignetes Hörncheneisen geben und hellbraun ausbacken. Nach dem Backen den Kuchen auf ebener Fläche blitzartig zu einer Rolle oder einem trichterförmigen Hörnchen formen. Dafür gibt es im Handel hölzerne Hilfsmittel, die man aber auch gut selbst herstellen kann.
Die Mischung ergibt ca. 80 Neujahrskuchen, Backzeit ca. 2,5 Stunden

Nähr- und Energiewerte:
pro Teigansatz ca. 4.700 kCal, 61g Eiweiß, 215g Fett, 620g Kohlenhydrate, 16g Ballaststoffe
pro Röllchen ca. 59 kCal, 0,8g Fett, 2,7g Eiweiß, 7,5g Kohlenhydrate, 0,2g Ballaststoffe

Waffeln, einfach

125g   Butter
2 EL   Zucker
Vanille oder Zitronenschale
2-3    Eier
1/4 L  Milch
250g  Mehl
1 TL   Backpulver

Butter und Zucker sahnig rühren, Gewürz zufügen und nacheinander die Eier. Danach die Milch und das mit Backpulver gesiebte Mehl hinzugeben. Den Teig im Wafeleisen backen.
 

Rhabarberkuchen mit Vanillepudding

  Für den Mürbeteig:
160 g Mehl
1_gestr_TL, Backpulver
Ei
65 g Zucker
65 g Butter
  Für die Füllung:
1 kg Rhabarber
2 Becher saure Sahne (alternativ 1x saure Sahne / 1xQuark40%)
1 Becher süße Sahne
Ei(er)
1 Pck. Puddingpulver (Vanille)
1 Pck. Vanillezucker
100 g Zucker (75g tun´s auch, dann wird es etwas "rhababeriger)
 n. B. Zucker zum Einzuckern
Am Vorabend den Rhabarber putzen, schälen und klein schneiden. In eine Schüssel geben und nach Belieben Zucker (ca. 200-250g) darüber streuen und gut mischen. Über Nacht kalt stellen.

Für den Mürbeteig das Mehl mit dem Backpulver mischen und auf die Arbeitsplatte sieben. Ei, Zucker und Butter dazugeben und alles zügig verkneten. In Folie wickeln und ca. 30 Min. kalt stellen. Danach auswellen und in eine gefettete, bemehlte Springform geben. Den Rand möglichst dünn hochziehen.

Für die Füllung saure Sahne, süße Sahne, Eier, Vanillepudding, Vanillezucker und Zucker in eine Schüssel geben und gut verrühren (Vorsicht, spritzt heftig - ist flüssig!). Die Flüssigkeit vom Rhabarber abschütten und den Rhabarber auf den Mürbeteig geben. Dann die flüssige Sahne-Eier-Masse darüber geben.

Im vorgeheizten Backofen bei 160°C Umluft ca. 1 Stunde backen und anschließend ca. 25 Minuten im geschlossenen (!) Ofen abkühlen lassen. Herausnehmen und auskühlen lassen.
 

 

Arbeitszeit: ca. 40 Min. Ruhezeit: ca. 12 Std. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Kalorien p. P.: keine Angabe

Orangen-Quark Kuchen

 

- 2 Orangen
- 2 Eier
- 125 g Zucker
- 100 ml Öl
-
100 ml Orangensaft
-
150 g Mehl
-
½ Päckchen Backpulver
-
5 Eier
-
150 g Zucker
-
750 g Quark
-
200 g Schmand
-
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
-
1 Päckchen Tortenguss klar
-
¼ l frisch gepresster Orangensaft
-
1 EL Zucker
- 1 EL gehackte Pistazien
- Fett für die Form

- Den Ofen auf 200° vorheizen und die Form fetten. Die Orangen sehr gründlich schälen und in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden. Die Eier mit Zucker cremig schlagen. Öl und Saft dazugeben. Mehl mit Backpulver rasch untermischen. Den Teig in die Springform füllen und im Ofen (unten, Umluft 180°) 12-15 Min. vorbacken.

- Eier mit dem Zucker schaumig schlagen, Quark und Schmand dazugeben. Puddingpulver gut unterrühren und die Masse auf dem Boden verteilen. Orangenscheiben auflegen und den Kuchen in 40-45 Min. fertig backen. Abkühlen lassen. (die Orangenscheiben weglassen und erst nach dem Backen mit Tortenguss aufkleben ist die bessere Variante, damit das Obst nicht ledrig wird)

- Aus Tortenguss, Orangensaft und Zucker einen Guss anrühren und auf den Kuchen geben. Fest werden lassen und mit den Pistazien bestreuen.

Zitronen Kuchen, saftig
 

vegan, glutenfrei und trotzdem lecker??
- 300 g Mehl, glutenfrei oder auch nicht
- 250 ml Sojamilch (Kuhmilch geht auch, dann ist´s aber nicht mehr vegan)
- 200 g Zucker (150 - 175g tun´s auch)
- 125 ml Öl
-
1 Packg. Backpulver, glutenfrei oder auch nicht
-
1 Packg. Vanillezucker
-
1 Spritzer Zitronenaroma oder
Saft von einer Zitrone (dürfen auch gerne zwei sein + geraspelte Schale einer Bio-Zitrone)

- Fett für die Form

- Den Ofen auf 180° vorheizen und eine kleine Kastenform fetten. Die Zitrone heiß waschen, wenn die geraspelte Schale verwendet werden soll.
- alle Zutaten in einer Rührschüssel sorgfältig und klumpenfrei vermischen.
- die Form füllen und im Ofen ca. 60 Min. backen.
- die Form stürzen und den Kuchen ggf. mit Zuckerglasur bepinseln - muss aber nicht sein.
- fertig

Schnelles Vollkornbrot


- 500ml handwarmes Wasser
- 1 Würfel Hefe
- 500g Dinkel Vollkornmehl
- 160g Körner, Saaten, Nüsse nach Wunsch
- 2 TL Salz
- 2 EL Apfelessig
- etwas Margarine oder Butter für die Form

Den Hefewürfel (gibt es z.B. im Supermarkt in der Kühltheke) ins Wasser bröseln und auflösen.  Das Dinkel-Mehl (kann auch mit Weizenmehl gemischt werden) und die Körner und/oder Nüsse wie z.B. Kürbis- oder Sonneblumenkerne, Leinsamen, Haferflocken oder Walnüsse dazugeben. Mit einem Mixer mit Knethaken verrühren. Salz und Essig zugeben und alles gut verrühren. Der Teig sollte sich leicht vom Schüsselrand ablösen, ggf. etwas Mehl zugeben. Wer mag, kann auch Gewürze wie Kümmel untermischen.

Eine 30cm Kastenform einfetten und den Teig darin verteilen, mit einem Messer mehrmals tief quer einschneiden. Die Form zusammen mit einer hitzefesten Tasse mit Wasser in den kalten Backofen stellen, den Ofen auf 200°C einschalten und das Brot in ca. 50 Minuten backen. Das Brot danach aus der Form auf ein Rost kippen und auskühlen lassen.

Möhren-Walnuss-Brot
für 1 Brot (ca. 920g, 16-18 Scheiben), 35 Minuten Zubereitung, 50 Minuten Backen,


- 500g Dinkelvollkornmehl
- 1 Packung Trockenhefe
- 2 TL Salz
- 100g Möhren
- 100g Walnusskerne
- 1 Blatt Backpapier 30x30cm
- 1 feuerfeste Form (kl. Auflaufform)
- 1 Eisenpfanne oder große ofenfeste Form (26cm)

 

- Mehl, Hefe und Salz in einer Schüssel mischen. 375ml lauwarmes Wasser zugießen und alles mit einem Holzlöffelstiel grob verrühren. Teig abgedeckt an einem warmen ort ca. 3 stunden gehen lassen.
- Kurz vor Ende der Gehzeit die Möhren putzen,schälen und fein reiben, die Walnusskerne hacken. Beides unter den Teig heben. Teig mit Mehl bestreuen und mit bemehlten Händen auf dem bemehlten Backpapier zu einem runden Laib formen. Abgedeckt weitere 45 Minuten gehen lassen.
- Etwa 15 Minuten vor Beginn der Backzeit eine ofenfeste Form mit 100ml Wasser auf den Boden des Ofens stellen. Den Rost (unten) in den Ofen schieben, eine weitere ofenfeste Form oder Eisenpfanne daraustellen, Ofen auf 220° vorheizen. 
- Das Brot kreuzweise einschneiden. Mit dem Backpapier in die Form oder Eisenpfanne geben. Im Backofen (unten) 45-50 Minuten backen. Das Brot ist fertig, wenn es sich beim Klopfen hohl anhöhrt.

pro Scheibe ca. 130 kcal, 5g EW/4g F/19g KH

Tomaten-Rosmarin-Brot
für 1 Kastenform (25cm, 12 Scheiben), 10  Minuten Zubereitung, 45 Minuten Backen


- 100g eingelegte getr. Tomaten
- 3 Zweige Rosmarin
- 120g (vegane) Margarine
- 250ml Soja-Milch
- 500g Mehl Typ 405
- 1 Packung Trockenhefe
- 1 TL Zucker
- 2 TL Salz
- Mehl zum Arbeiten, Margarine für die Form

- die Tomaten abtropfen lassen und in feine Würfel schneiden. Den Rosmarin waschen, trocken schütteln, die Nadeln abzupfen und fein hacken. Die Margarine in einem kleinen Topf zerlassen, die Sojamilch lauwarm erwärmen
- für den Teig Mehl, Trockenhefe, Zucker und Salz in eine Rührschüssel geben und vermischen. Lauwarme Sojamilch und flüssige Margarine zugießen und mit einem Holzlöffelstiel (oder Handmixgerät) grob vermengen. Teig abgedeckt an einem warmen ort ca. 1,5 Stunden auf das Doppelte gehen lassen.
- Die Form einfetten. Den Teig nicht mehr kneten und mit bemehlten Händen in die Form geben. Abgedeckt an einem warmen Ort weitere 20 Minuten gehen lassen.  
- Den Backofen auf 240° vorheizen. Das Brot in der Form mit einem scharfen Messer mehrmals ca. 5mm tief einritzen. Im Backofen (Mitte) ca. 45 Minuten backen. Dabei eine kleine ofenfeste Form mit Wasser auf den Boden des Backofens stellen.

pro Scheibe ca. 270 kcal, 6g EW/14g F/32g KH