Hej zusammen,

ich will hier kurz ein paar Zeilen von einer Reise ans Kap der Guten Hoffnung
einstellen.

Mein nahender (mal wieder runder) Geburtstag und das deprimierende
Wetter in "Deutsch Nordwest" hatten die Idee zur Flucht in eine
dreiwöchige Südafrika-Reise und zur Erfüllung eines ganz alten Traums
wachsen lassen: Geparden zum Geburtstag.

In Stichworten (ich werde später versuchen, die Tageseinträge noch aufzufüllen)

02.11.17: Flug per Lufthansa con Münster Osnabrück über Munchen nach
Kapstadt, miesester Sitzkomfort, aber sehr guter und netter Service an
Bord und drumrum, sogar das georderte Sondermenü "Vegetarisch" hat
fünktioniert und erstaunlich gut geschmeckt, Frühstück dito.

03.11.17: Mietwagen von Europcar abgeholt, gegen Aufpreis von
reserviertem Toyota Corolla auf Ford EcoSport gewechselt, schnell und
problemlos, Wohnung über Airbnb in Greepoint direkt am Wasser, 5.Etage
mit Super Ausblick, Dinner im Mzansis im Township (bei den Bewertungen
eines großen Portals No. 1 in Kapstadt), beinahe ein "must", http://mzansi45.co.za/

04.11.17: Boulders Beach, Cape of good hope, Reifenwechsel, Chapman´s Peak Drive, abends in "Marco´s African Place", http://www.marcosafricanplace.com/

05.11.17: Harbour Bay Market, auch fast ein "must", Kirstenbosch
Botanical Garden (!! für jeden Gartenfreund !!) und am Airport bei
Europcar das Auto typengleich getauscht, die tauschen keine Reifen, nur
ganze Autos. Abends ins Lilys in Greepoint, bisher in Sachen Dinner
unsere No. 1 , nicht wegen des Designs, das ist uns eher zu cool und
stylisch, aber das Essen!
http://www.lilysrestaurant.co.za/

06.11.17: Volunteer for a day bei Ashia Cheetah Experience, mein
Highlight und wesentlicher Grund für die Reise. In absolut direktem
Kontakt mi den (Mittel-) Großkatzen. Für mich extrem bewegend und nach
allem Hinterfragen auch absolut unterstützenswert. Abends nochmal ins
"Lilys"

07.11.17: Von Kapstadt nach Swellendam ins Elianthe Guesthouse, www.elianthe.com/ , anschließender Stadtrundgang

08.11.17: Tagesausflug ins De Hoop Reservat, dank extrem starker Winde
keine Chance auf Sichtung von großem Meeresviehzeugs, stattdessen wir
selbst und die optische Ausrüstung halbwegs gesandstrahlt. Knallblauer
Himmel hat trotzdm einige sehr schöne Bilder entstehen lassen.
Landtier-Sichtungen eher enttäuschend. Abends ins Powell House, sehr
gute Adresse. https://powellhouse.co.za

09.11.17: Von Swellendam nach "The Crags" bei Plettenberg in die "African Crags Eco-Lodge", http://www.africancrags.com/
, etwas schwierige Anfahrt, weil die Feuer am Prince Alfred´s Pass uns
einen 120km Umweg über George eingebrockt haben. KLeine Abkürzung von
Herold über den Montagu Pass, Dinner in der Lilypond Country Lodge, http://www.lilypond.co.za/

10.11.17: Von The Crags aus Stormsriver Mouth erkundet und erwandert

11.11.17: Von The Crags aus Natures Valley erkundet und erwandert,
abends im Enrico`s in Keurboomstrand zm Sonnenuntergang
getafelt,https://enricorestaurant.co.za/

12.11.17: Von The Crags bei Plettenberg nach Mthatha, Distrikt OR Tambo
(ehem. Homeland Transkei), ca. 700km, Big Five Guesthouse, http://www.bigfiveguesthouse.com/index.html

13.11.17: Von Mthatha nach St. Lucia (ca. 700km) ins Hornbill House, http://www.shakabarker.co.za/hornbillhouse/
, Spaziergang am Wasser, erstmals dramatische Warnhinweise auf
Krokodile und Hippos registriert, Dinner im St. Lucia Ski-Boat Club

Bisher sind wir sehr beeindruckt vom Land und den unglaublich
freundlichen Menschen. Die Tierwelt ist sicher auch nett, aber m.E.
machen die südafrikanischen Parks nicht den Reiz des Landes aus. Für
mich sind es eher die unterwegs ständig wechselnden Landschaften und die
Bewohner. Wenn es für viele Reisende auch bequemer und sinnvoller sein
mag die lange Strecke vom Norden ans Kap oder nach Port Elizabeth mit
dem Flieger in einem Tag zu erledigen, so sind wir absolut froh darüber,
auf eigener Achse mit mässiger Geschwindigkeit durch die Gegenden
gefahren zu sein. Die Eindrücke der letzten zwei Tage, ganz besonders
vom schwarzafrikanischen Leben in und um Mthatha möchte ich nicht
missen. Aber die Flugreise hat sicher auch ihre Vorzüge.

In Sachen Vorbuchung und Reiseportale haben wir unsere eigene Meinnug
gebildet. Es ist bisher nirgends ein Problem gewesen, kurzfristig eine
Unterkunft zu bekommen. Die Bucherei über die bekannten Portale kostet
die lokalen Guesthouses und Hotels Unsummen an Gebühren. Wir werden
deshalb, soweit noch möglich, kommende Buchungen direkt bei den Hotels
und Pensionen machen und die Portale evtl. nur für die Suche nutzen.

Ich habe natürlich Unmengen von Fotos gemacht und auch schon eine kleine
Galerie angelegt, aber die gibt noch nicht viel her und erfordert noch
einige Arbeit, für die unterwegs Zeit und Lust fehlt.

Ich werde versuchen, den Bericht noch etwas auzuschmücken und zu
vervollständigen, dazu die Bildergalerie komplettieren, aber ich bitte
um etwas Geduld. Fragen werde ich natürlich versuchen umgehend zu
beantworten.

Die Geparden spielen hier eine Sonderrolle und werden später sicher noch getrennt behandelt.